Update: 19.02.2025 / Lesezeit: 9 min / Geschrieben von: Patrick
Die Glasfaser-Vorvermarktung ist eine Phase vor dem eigentlichen Ausbau von Glasfasernetzen, in der Telekommunikationsanbieter die Nachfrage in einer bestimmten Region ermitteln. In dieser Phase können Haushalte und Unternehmen ihren Bedarf an einem Glasfaseranschluss anmelden, oft zu günstigen Bedingungen und mit bestimmten Vorteilen.
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Der Glasfaserausbau ist teuer und komplex. Der Ausbau umfasst umfangreiche Tiefbauarbeiten und das eigentliche Verlegen der Glasfaserleitungen, was hohe Investitionen erfordert. Damit sich diese Investitionen lohnen, ist es notwendig, dass eine ausreichende Anzahl an Haushalten in einer Region Interesse an einem Anschluss zeigt. Die Vorvermarktung hilft dabei, die Wirtschaftlichkeit des Ausbaus zu prüfen.
Ein Glasfaseranschluss klingt super, oder? Aber bevor Sie sich ins Abenteuer Vorvermarktung stürzen, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Wenn Sie schnell zuschlagen, können Sie sich nicht nur günstigere Anschlusskosten sichern, sondern auch exklusive Tarife, die man sonst nicht bekommt. Außerdem hilft eine hohe Nachfrage, damit das Netz in Ihrer Gegend überhaupt ausgebaut wird. Aber wie bei einem Überraschungsei gibt es auch hier ein paar Risiken: Vielleicht binden Sie sich an einen Vertrag, ohne sicher zu sein, dass der Ausbau auch wirklich stattfindet. Und die Kündigungsoptionen können etwas knifflig sein. Deswegen ist es wichtig, die Bedingungen genau zu studieren, damit Sie wissen, wo Sie ran sind.
Im Großen und Ganzen kann es sich echt lohnen, beim Vorvermarktungs-Projekt mitzumachen – besonders, wenn sie auf der Suche nach schnellem und zuverlässigem Internet sind und nicht bis zum nächsten Weihnachtsfest warten möchten, um eine Entscheidung zu treffen. Wenn viele Leute sich anmelden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass in Ihrer Nachbarschaft wirklich Glasfaser installiert wird. Aber hoppla, seien Sie vorsichtig: Unklare Vertragsbedingungen und die Möglichkeit, nicht so einfach aus dem Vertrag herauszukommen, sind echte Stolpersteine. Und wann genau der Ausbau startet, bleibt oft ein großes Rätsel. Also, denken Sie gut nach, bevor Sie zuschlagen!
Hier ein paar Details:
Empfehlung: Bevor Sie während der Vorvermarktungsphase zum Stift greifen und einen Vertrag unterschreiben, sollten Sie einen Blick auf die Vertragsbedingungen werfen. Achten Sie besonders darauf, was der Anbieter über den Ausbau verspricht und welche Kündigungsfristen gelten. Es ist wie beim Kauf einer Katze im Sack – man möchte ja wissen, was man bekommt! Wenn Sie sich da unsicher fühlen, zögern Sie nicht, die Verbraucherzentrale zu kontaktieren oder sich rechtlichen Rat zu holen. Sicher ist sicher!
Der Wechsel von einem bestehenden DSL- oder Kabelanschluss zu einem neuen Glasfaseranschluss (FTTH) erfolgt in mehreren Schritten. Wichtig zu wissen: Während der Vorvermarktung gibt es zunächst keine direkte Ausbaugarantie. Der Anbieter prüft erst, ob genügend Haushalte Interesse zeigen, bevor er entscheidet, ob der Ausbau erfolgt.
Nach der Anmeldung in der Vorvermarktungsphase befindet sich der Vertrag in der Phase der Rücknahme des Vertragsangebots. In dieser Zeit kann der Anbieter den Auftrag noch ablehnen, falls der Ausbau nicht zustande kommt. Sobald der Anbieter den Glasfaserausbau bestätigt, tritt das normale Widerrufsrecht in Kraft.
Mit Vertragsbeginn – oft mit mindestens 24 Monaten Laufzeit – beginnt der physische Glasfaserausbau. In dieser Zeit wird der neue Anschluss ins Haus verlegt, ein FTTH-Anschluss (Fiber to the Home) gebaut und schließlich technisch freigeschaltet. Der Anbieter kümmert sich um die Portierung der Rufnummer, sodass die alte Telefonnummer übernommen werden kann.
Bis zur vollständigen Aktivierung des Glasfaseranschlusses bleibt der Kunde weiterhin mit DSL oder Kabel online. Erst nach erfolgreicher Schaltung nutzt der Kunde das schnelle Glasfaser-Internet und kann den alten Anschluss endgültig abmelden.
Die Deutsche Telekom und O2 Telefónica haben ihre Zusammenarbeit im Bereich Glasfaseranschlüsse (FTTH) intensiviert. Durch diese Kooperation kann O2 Telefónica aktuell 7,4 Millionen Haushalte mit Glasfaser-Tarifen versorgen; jährlich sollen etwa 2 Millionen weitere Haushalte hinzukommen. Beide Unternehmen bieten ihre Tarife während der Vorvermarktungs- und Ausbauphasen parallel an, wodurch Kunden eine größere Auswahl zwischen den Angeboten der Telekom und O2 haben. Diese Partnerschaft ermöglicht es, den Glasfaserausbau effizienter voranzutreiben und mehr Haushalte mit schnellen Internetverbindungen zu versorgen.
Wer sich während der Vorvermarktung anmeldet, profitiert von günstigeren Konditionen und schnelleren Anschlusszeiten. Ohne Anmeldung während dieser Phase kann es zu höheren Kosten kommen, oder der Ausbau könnte in der Region ganz ausbleiben. Daher ist es ratsam, zeitnah Interesse zu bekunden, wenn ein Glasfaserausbau in der eigenen Gemeinde geplant ist.
Patrick Kowalski
Patrick ist bei PREISVERGLEICH.de ein erfahrener Experte im Bereich SEO, der sich auf Content, Analyse und Technik spezialisiert hat und den Internet Bereich verbessert.